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Dienstag, 3. April 2012

Kalter Kaffee

Die Beichte gilt als die schwierigste Christenpflicht. Oft wird sie rundweg abgelehnt, für sinnlos oder überflüssig erklärt. Immerhin ist es ja so, dass man durch das Sakrament der Versöhnung zwar von allen früheren Sünden, die man eingestanden hat und bereut, losgesprochen wird, was allerdings noch lange nicht heißt, dass man nie wieder sündigen würde. Schließlich ist man Mensch, und Menschen machen Fehler, ständig.
Außerdem sei es doch peinlich, jemandem zu erzählen, was man ausgefressen hat. Das könne man mit dem Herrn doch genauso gut ganz alleine ausmachen, ohne sich vor einem anderen Menschen demütigen zu müssen. Die Beichte sei schlicht und einfach kalter Kaffee!

Kalter Kaffee? Gutes Bild! Denn mit der Beichte, dem Sakrament der Versöhnung verhält es sich genauso wie mit Kaffee. Spätestens wenn man sich eine frische Kanne Kaffee aufbrühen will, wird besagte Kanne geleert, gründlich ausgespült und vorgewärmt, ehe neuer Kaffee eingefüllt wird. Denn sonst würde sich immer wieder frischer heißer Kaffee mit abgestandenem kaltem mischen, wobei der Anteil des letzteren immer größer würde. Am Ende wüsste man gar nicht mehr, wie frischer Kaffee eigentlich schmeckt und hielte mangels Vergleichsmöglichkeit die fade, laue Brühe für den Gipfel des Genusses.

Und was das Gegenüber angeht: Das Beichtgeheimnis gilt - allen juristischen Bemühungen, es zu zerstören, zum Trotz! - absolut. Selbstverständlich ist es eine Frage des Vertrauens - und eine Frage des Mutes, zu seinen Schwierigkeiten und Fehlern zu stehen und gegenüber einem Menschen, der Christi Stelle vertritt, selbige einzuräumen. Es mag leichter erscheinen, das mit sich selbst und einem Jesusbildchen auszumachen - aber wie leicht belügt man sich dabei, mogelt, beschönigt, spielt Arges herunter oder bläht Unwichtiges auf? Der Priester ist auch ein Korrektiv. Seine Gegenwart verhindert, dass die Reflexion über die eigenen Fehler zwischen Eingeständnis, Erklärungen, Entschuldigungen und Selbstbezichtigungen irregeht. Ebenso wie der geschützte Raum (sei es Beichtstuhl, sei es Beichtzimmer), die brennende Kerze, die Stola, die vertrauten Gesten, die in ihrer Kombination auch Vertrauen schaffen.


Letztendlich schmeckt nur wirklich frischer heißer Kaffee aus einer sauberen, vorgewärmten Kanne  richtig gut!

Dienstag, 7. Februar 2012

Ökumene im Geist des 2. Vaticanums

Die Forderungen, wie „echte“ Ökumene auszusehen habe, sind mannigfaltig. Dabei will ich mich heute nicht mit den Forderungen und Erwartungen beschäftigen, die von unseren evangelischen Brüdern und Schwestern kommen. Mich interessieren mehr unsere katholischen Mitgläubigen. Oft höre ich von ihnen, dass wir rascher in der Ökumene vorankämen, wenn der „Geist des 2. Vaticanums“ endlich mit Leben gefüllt würde. Grund genug für mich, einmal nachzublättern, von welchem Geist wir da eigentlich sprechen.
Unter dem Titel UNITATIS REDINTEGRATIO  hat das 2. Vatikanische Konzil ein eigenes Dekret zum Thema „Ökumenismus“, wie es dort heißt, verfasst. Und dieses Dekret beginnt verheißungsvoll: „Die Einheit aller Christen wiederherstellen zu helfen ist eine der Hauptaufgaben des Heiligen Ökumenischen Zweiten Vatikanischen Konzils.“
Der Einstieg zeugt also davon, welche große Bedeutung das 2. Vaticanum der Ökumene schenkt. Wer aber nun glaubt, dass anschließend alle Mauern eingerissen und der Gleichmacherei Tür und Tor geöffnet würden, muss rasch erkennen, dass dem nicht so ist.
Im Dekret wird ausführlich dargelegt, welches „Die katholischen Prinzipien des Ökumenismus“ sind.
Das Dekret lässt keinen Zweifel, dass es nach Auffassung der katholischen Kirche Christi Wille sei, dass die Bischöfe die Nachfolger der Apostel und die Päpste die Nachfolger des Petrus sind.  „Jesus Christus will, daß sein Volk durch die gläubige Predigt des Evangeliums und die Verwaltung der Sakramente durch die Apostel und durch ihre Nachfolger, die Bischöfe mit dem Nachfolger Petri als Haupt, sowie durch ihre Leitung in Liebe unter der Wirksamkeit des Heiligen Geistes wachse …“ heißt es in dem Text.
Das Dekret bestreitet nicht, dass es bei den Trennungen der Kirchen Schuld auf allen Seiten gab und es betont die Schmerzhaftigkeit der Trennung. Es erweist den Getrennten auch die Ehre und weist daraufhin, dass sie zu Recht den „Ehrennamen Christen“ tragen können und fordert auf, sie als „Brüder im Herrn“ anzuerkennen.
Das bedeutet aber keinesfalls, dass damit die abweichenden Lehren als gleichberechtigt anerkannt würden. Zwar wird das ehrenhafte Streben nach der christlichen Wahrheit anerkannt, aber dennoch wird unmissverständlich ausgedrückt, dass allein die katholische Kirche im Besitz der „Güter des Neuen Bundes“ sei. So heißt es: „Denn einzig dem Apostelkollegium, an dessen Spitze Petrus steht, hat der Herr, so glauben wir, alle Güter des Neuen Bundes anvertraut, um den einen Leib Christi auf Erden zu konstituieren, welchem alle völlig eingegliedert werden müssen, die schon auf irgendeine Weise zum Volke Gottes gehören“.
Das bedeutet nicht nur, dass das 2. Vaticanum die Überzeugung zum Ausdruck gebracht hat, dass allein der katholischen Kirche „alle Güter des Neuen Bundes anvertraut“ worden sind, sondern dass das Ziel der Ökumene aus katholischer Sicht sein muss, alle Abgespalteten wieder in die katholische Kirche einzugliedern. Dies stellt eine Forderung dar, für die jeder heute als erzkonservativ bezeichnet würde, insbesondere von denen, die immer wieder den „Geist des 2. Vaticanums“ einfordern. Aber das 2. Vaticanum war eine Versammlung ernsthafter um das Wohl der Kirche besorgter Theologen, die sehr intensiv darüber nachgedacht haben, was sie als Willen Christi ansehen. 
Im Weiteren wird u.a. ausgeführt, dass die Ostkirchen nur geringe Abweichungen aufwiesen, zumal sie ebenfalls „wahre Sakramente besitzen“. Es wird sogar darauf verwiesen, dass die römisch-katholische Kirche manches aus den Ostkirchen als Bereicherung ansehen könnte.
Die Ökumene mit den protestantischen Abspaltungen aber wird wesentlich kritischer betrachtet. So heißt es: „Dabei muß jedoch anerkannt werden, daß es zwischen diesen Kirchen und Gemeinschaften und der katholischen Kirche Unterschiede von großem Gewicht gibt, nicht nur in historischer, soziologischer, psychologischer und kultureller Beziehung, sondern vor allem in der Interpretation der offenbarten Wahrheit.“
Selbstverständlich wird auch den Protestanten der Wille zu einem Leben in christlicher Tugend zugesprochen, aber der Mangel an Sakramenten und insbesondere die Ablehnung der Nachfolge der Apostel und Petri werden als große Diskrepanz gesehen.
Dennoch mahnt das Dekret zu fortwährenden Bemühungen um die Ökumene, es gibt aber auch klare Richtlinien vor: „Das Heilige Konzil mahnt die Gläubigen, jede Leichtfertigkeit wie auch jeden unklugen Eifer zu meiden, die dem wahren Fortschritt der Einheit nur schaden können, Ihre ökumenische Betätigung muß ganz und echt katholisch sein, das heißt in Treue zur Wahrheit, die wir von den Aposteln und den Vätern empfangen haben, und in Übereinstimmung mit dem Glauben, den die katholische Kirche immer bekannt hat.“
Diese Ausführungen lassen für den Reform(un)geist unserer Tage keinen Raum und geradezu absurd wird es, wenn sich die Reformer auf den „Geist des 2. Vaticanums“ berufen, denn dieser Geist ist kompromisslos katholisch.

Freitag, 13. Januar 2012

Nicht zeitgemäß

„Nicht zeitgemäß.“ Diese Aussage trifft die katholische Kirche stets als Vorwurf, als Kritik für angebliche Reformunfähigkeit, als Warnung davor, die Zeichen der Zeit nicht zu erkennen, gesellschaftliche Entwicklungen zu ignorieren und die Anpassung an moderne Strömungen zu verpassen. Und dieser Vorwurf kommt bei weitem nicht nur von außen, sondern - besonders in Deutschland - häufig aus Kreisen der Kirchenmitglieder selbst.

„Nicht zeitgemäß.“ Sollte man - ehe man diesen Vorwurf formuliert – nicht doch einmal nachdenken, was eigentlich Aufgabe der Kirche ist? Was ist ihr innerstes Anliegen, ihr zentrales Thema?

„Nicht zeitgemäß.“ Die Botschaft der Kirche ist von ihrem eigenen Verständnis her nicht irgendeine These, sondern die Wahrheit selbst. Ja, Wahrheit ist ebenfalls ein nicht zeitgemäßer Begriff, denn Wahrheit ist nicht relativ, sondern absolut. Aufgabe der Kirche ist es, diese Wahrheit zu transportieren – über Ländergrenzen hinweg und durch die Jahrhunderte. Es gibt aber in Asien keine andere Wahrheit als in Europa, in Amerika keine andere Wahrheit als in Afrika. Und es gibt im 21. Jahrhundert keine andere Wahrheit als im 18. Jahrhundert, im 12. oder im 8. Jahrhundert und schon gar nicht gibt es eine spezielle Wahrheit im Deutschland des 21. Jahrhunderts. Kulturen mögen sich unterscheiden und entwickeln, Lebensumstände auch, aber göttliche Wahrheit bleibt Wahrheit.

„Nicht zeitgemäß.“ Ja, richtig, Kirche kann und darf gar nicht zeitgemäß sein, weil jede Form der Anpassung der Botschaft an das Zeitgemäße eine Verzerrung, eine Verfälschung und eine Verwässerung der Wahrheit wäre. Nicht umsonst hat Jesus die Kirche auf Petrus, den Felsen, gebaut, weil die Kirche Fels in der Brandung der Wandlungen des Zeitgemäßen sein muss.

„Nicht zeitgemäß.“ Ja, denn richtig verstanden ist diese Äußerung –selbst wenn als Vorwurf vorgebracht – ein großes Lob!

Und bedenken wir eins: Das Ziel der Botschaft ist die Ewigkeit. Und was auf Zeitlosigkeit abzielt, kann niemals zeitgemäß sein.

Dienstag, 20. September 2011

Drohbotschaft

Es ist schon erstaunlich, welches enorme Drohpotenzial dieser bedeutungslose Greis mit der brüchigen Stimme zu haben scheint, dass die offene Gesellschaft sich so vehement, so entschlossen und so laut gegen ihn verwahren muss.

Der deutsche Bundestag, mithin die frei und demokratisch gewählte Versammlung der Vertreter dieser offenen Gesellschaft, hätte sich über die Frage, ob der oberste Repräsentant der katholischen Kirche und zugleich des Zwergstaats namens Vatikan, beinahe heillos zerstritten - während eine Rede des Dalai Lama, der ebenfalls der oberste Repräsentant einer Ausrichtung des Buddhismus und zugleich der Exilregierung von Tibet ist, keinerlei Streitereien verursachte, obwohl beide Religionen sich z.B. in der Ablehnung freizügiger Sexualität und praktizierter Homosexualität nahestehen und beide obersten Repräsentanten Titel wie "Heiligkeit" oder "Heiliger Vater" tragen.

Glaubt man den wiederholt zitierten und als repräsentativ ausgezeichneten Umfragen, dann befürwortet immerhin eine knappe absolute Mehrheit der Deutschen - ganz gleich, welcher Weltanschauung - die Rede des Papstes im Bundestag.

Die Massenmedien hingegen übertreffen einander in Negativschlagzeilen. Da wird mit dem "Unfehlbaren" getitelt, der die katholische Kirche ins gesellschaftliche Abseits manövriere, weil er deren Lehre nicht modernen (deutschen) Vorstellungen angleiche. Da wird neben dem gebetsmühlenartigen Wiederholen von Meldungen aus dem beliebten Genre "Die Kirche und der Sex" Kungelei mit dem DDR-Regime kolportiert. Die üblichen Reformgranden dürfen auftreten, und derlei Thesen wortreich untermauern. Undsoweiterundsofort.

Bemerkenswert daran ist, dass diese Endloswiederholungen nicht längst langweilig geworden sind. Im Fernsehprogramm werden Wiederholungen als Ideenlosigkeit angeprangert - wenn's um die "RKK" geht, können Meldungen, die ihr Verfallsdatum längst überschritten haben, gar nicht oft genug wieder aufs Programm gesetzt werden. Schließlich weigert sich die menschenverachtende, weil sexual- und deshalb frauenfeindliche bzw. frauen- und deshalb sexualfeindliche Gerontokratie im Vatikan, die philanthropen Segnungen von Feminismus, Gender-Mainstreaming, Fristenregelung und Reproduktionsmedizin anzubeten.

Dieser Altersstarrsinn scheint eine gefährliche Sprengkraft für genau diese Segnungen zu besitzen, gemessen an der Vehemenz, mit der die medialen und medienerprobten selbsternannten Repräsentanten der offenen Gesellschaft den obersten Repräsentanten der katholischen Kirche verbal und medial bekämpft. Die Gefährlichkeit zeigt sich allein schon daran, dass 51 % der Deutschen den Auftritt des Papstes vor ihren frei und demokratisch gewählten Repräsentanten und -onkels im Bundestag billigen. Denn das muss ja bedeuten, dass 51 % die menschenverachtende, weil sexual- und deshalb frauenfeindliche bzw. frauen- und deshalb sexualfeindliche Gerontokratie im Vatikan billigen und durch diese ihre Billigung die philanthropen Segnungen von Feminismus, Gender-Mainstreaming, Fristenregelung und Reproduktionsmedizin möglicherweise sogar ablehnen und damit die offene Gesellschaft bedrohen!

Und das ist natürlich eine brandgefährliche Situation für Deutschland - ganz klar!

Montag, 31. Januar 2011

Si tacuisses ...

Der engagierte Katholik Dr. Norbert Lammert, der kürzlich mit einer Neuübersetzung des Vaterunsers aufwartete, erneuert seine Argumentation wider den Zölibat in der Zeit. Die besorgten Bemühungen, das ohnehin wenig seetauglich erscheinende Schifflein der DBK in diesen Zeiten, die vom Drang zur nahezu bedingungslosen Ökumene und von der Angst um die Zukunft der Seelsorge getrieben sind, mit zu steuern, machen den Eindruck, die Koordinaten des Kurses wiesen auf eine Art "Deutsche Kirche": ein bisschen katholisch (was fürs Herz halt), aber vor allem unheimlich ökumenisch. Denn ohne den offenen Bruch mit Rom wäre den "dringlichen Bitten" nicht nachzugeben, die in einer - man möge mir den separatistisch anmuntenden Ausdruck verzeihen - protestantischen Umgebung typischen Forderungen nach Priesterehe, Priesterinnen etc. zu überdenken.

Ist es denn etwa vermessen, diejenigen, die den Konzilsgeist derart interpretieren, darauf zu verweisen, dass es Konfessionen gibt, mit denen sie vielleicht glücklicher werden als mit der katholischen Kirche? Oder sie zu fragen, wie es denn in solchen Konfessionen um die flächendeckende pastorale Seelsorge und die geistliche (nicht geistige) Verfasstheit ihrer Hirten bestellt ist?

Mit welchem Anspruchsdenken der Herr Lammert und seine MitstreiterInnen auftreten, zeigt sich ja schon in dem wiederholten Hinweis, "vielen Gläubigen" werde "bereits heute ihr Recht auf die sonntägliche Messfeier vorenthalten oder ihr Wunsch unverhältnismäßig erschwert". Lieber Herr Lammert, Sie irren! Es gibt kein "Recht" auf die sonntägliche Messfeier, sondern eine Sonntagspflicht der Christen. Und was die Frage angeht, ob der Messbesuch "unverhältnismäßig erschwert" werde, verweise ich mal auf die Zeit vor dem Dritten Reich, als die Menschen noch weite Wege in Kauf nahmen, um sonntags eine Messe zu hören - vor dem (für den betreffenden Bauunternehmer lukrativen) Kirchenbauboom z.B. im Bistum Essen und der "Priesterschwemme" nach dem Zweiten Weltkrieg.

Nebenbei bemerkt: Heute, im Zeitalter der Mobilität, nehmen manche Gottesdienstbesucher sogar freiwillig unverhältnismäßig weite Wege in Anspruch, um eine bevorzugte Form der Messfeier regelmäßig besuchen zu können oder eine bevorzugte Auslegung durch einen bevorzugten Geistlichen zu hören - ob das nun die außerordentliche Form ist oder liturgischer Tanz mit heilendem Trommeln.

Mir persönlich erscheint es eher höchst populistisch, den Zölibat heranzuziehen, der in der katholischen Kirche (anders als bei buddhistischen Lamas) eine höchst freiwillige Entscheidung ist und damit kein "Zwang". Wenn ich - der Vergleich hinkt selbstverständlich! - als Marketingstratege bei Hertha ("Wenn's um die Wurst geht") arbeiten wollte, sollte ich auch keine überzeugte Vegetarierin sein. ;-)

Man ist verleitet zu sagen, der Deutsche jammere mal wieder auf hohem Niveau, weil die Ansprüche, die der Herr Lammert  als Katholik an die katholische Geistlichkeit hat, nicht so erfüllt werden, wie er es gewohnt war oder gerne hätte. Angesichts eines erodierten Glaubenslebens mit Meditationsrunden, Blindekuh-Katechese, Stuhlkreisen und gestalteten Mitten, mit selbstformulierten Hochgebeten, heilendem Trommeln und liturgischem Tanz - zeitgleich mit einem nahezu völligen Wegfall der Beicht- und Gebetskultur ebenso wie der liturgischen Verbindlichkeit - bleibt eigentlich nur die Hoffnung, dass nachkommende Generationen in ihrem Hunger nach Spiritualität noch Inseln derselben in den deutschsprachigen Kirchenprovinzen vorfinden werden, aus denen eine Erneuerung erfolgen kann.

Schon bei der Rechtschreibreform zeigte sich, dass arg viel Änderung, die eine neunmalkluge Kommission durchsetzte, eine Deformation der Sprache zur Folge hatten. Die Folge der Reformation war - auch wenn man es hierzulande unter dem "Dogma" der Ökumene nicht sagen darf - ein Schisma.